
Print & Außenwerbung
Printwerbung ist nicht tot, aber teurer geworden
Auflagen sinken, Preise steigen, Streuverluste bleiben. Trotzdem gibt es Situationen, in denen gedruckte Werbung die effizienteste Wahl ist.
Print & Außenwerbung
Ein Bus fährt zehn Stunden am Tag durch das gesamte Stadtgebiet. Kein anderes Werbemittel erzeugt so viele Kontakte je Euro in einer definierten Region.

Ein Linienbus ist zehn bis vierzehn Stunden täglich unterwegs und durchquert dabei das gesamte Bediengebiet. Für einen lokalen Betrieb ist das eine ungewöhnlich effiziente Werbefläche.
| Format | Fläche | Miete je Monat | Produktion |
|---|---|---|---|
| Heckfläche | ca. 2 bis 4 m² | 200 bis 500 € | 150 bis 400 € |
| Seitenfläche Teilbereich | 3 bis 8 m² | 350 bis 900 € | 300 bis 900 € |
| Ganzgestaltung | gesamtes Fahrzeug | 900 bis 2.500 € | 3.000 bis 12.000 € |
| Traffic Board innen | A3 bis A2 | 8 bis 25 € je Fahrzeug | gering |
| Deckenhänger innen | variabel | 10 bis 30 € je Fahrzeug | gering |
Die Heckfläche ist das beste Verhältnis von Kosten zu Wirkung: Sie wird von nachfolgenden Fahrzeugen im Stau minutenlang betrachtet.
Außenwerbung erreicht Passanten und Autofahrer, für Sekunden, in Bewegung. Es gelten die Plakatregeln: wenige Wörter, große Schrift, hoher Kontrast.
Innenwerbung erreicht Fahrgäste, die zehn bis dreißig Minuten sitzen und nichts zu tun haben. Hier funktionieren längere Texte, Erklärungen, sogar Stellenanzeigen mit Details.
Für Personalwerbung ist Innenwerbung besonders geeignet: Die Zielgruppe fährt zur Arbeit und hat Zeit zu lesen.
Buchungen laufen über die Verkehrsbetriebe selbst oder über beauftragte Vermarkter. Regionale Verkehrsverbünde vergeben teils an spezialisierte Anbieter.
Fragen Sie nach:
Der erste Punkt ist entscheidend. Ein Bus auf einer Linie durch Ihr Einzugsgebiet ist mehr wert als einer, der am Stadtrand pendelt.
Werbeflächen an Haltestellen, meist hinterleuchtete Vitrinen, erreichen Wartende. Die Verweildauer beträgt mehrere Minuten, was längere Botschaften erlaubt.
Sie sind teurer je Stelle als Großflächen, dafür in Blickhöhe, beleuchtet und in einer Situation, in der Menschen etwas zu lesen suchen.
Fahrzeugfolierung braucht andere Daten als Papierdruck: Die Fläche ist gewölbt, unterbrochen von Fugen, Scheiben und Griffen. Der Vermarkter liefert Schablonen mit den tatsächlichen Flächen.
Planen Sie wichtige Elemente nicht in Bereiche, die von Türspalten oder Radkästen durchschnitten werden. Diese Prüfung erfolgt am besten anhand eines Fotos des konkreten Fahrzeugtyps.
Eine Heckfläche liegt bei 200 bis 500 Euro im Monat je Fahrzeug plus einmalige Produktion. Eine Ganzgestaltung kostet 3.000 bis 12.000 Euro Produktion plus Miete.
Mindestens sechs Monate. Die Produktionskosten amortisieren sich erst über eine längere Laufzeit.
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