
Strategie & Handwerk
Werbebudget verteilen: die 70-20-10-Regel
Drei Töpfe statt einer Zahl. Wie Sie ein Werbebudget so aufteilen, dass laufendes Geschäft, Wachstum und Experimente sich nicht gegenseitig auffressen.
Rubrik
Briefing, Positionierung, Text, Gestaltung, Mediaplanung und Messung.

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Drei Töpfe statt einer Zahl. Wie Sie ein Werbebudget so aufteilen, dass laufendes Geschäft, Wachstum und Experimente sich nicht gegenseitig auffressen.

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Prozent vom Umsatz ist die verbreitetste und schlechteste Methode. Drei bessere Wege, eine Zahl zu bestimmen, die zum Betrieb passt.

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Ein gutes Briefing spart mehr Geld als jede Preisverhandlung. Es passt auf zwei Seiten und beantwortet neun Fragen, von denen drei unbequem sind.

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Werbung verstärkt, was da ist. Wenn nichts Unterscheidbares da ist, verstärkt sie Beliebigkeit, nur teurer.

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Personas mit erfundenen Namen und Lieblingskaffee helfen niemandem. Was hilft, ist die Frage, in welcher Situation jemand Ihr Angebot braucht.

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Jeder kennt die Regel und fast jede Website bricht sie. Eine einfache Übung, mit der aus technischen Angaben Gründe zum Kaufen werden.

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Mehr Bekanntheit, mehr Anfragen, mehr Umsatz. Drei Ziele, die keine sind, weil sie keine Zahl, keine Frist und keinen Ausgangswert nennen.

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Kurzfristige Werbung wirkt sofort und verpufft. Markenwerbung wirkt langsam und bleibt. Wer nur eines davon macht, zahlt in beiden Fällen drauf.

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Sie brauchen keine Marktstudie. Fünf Schritte, die an einem Tag zu erledigen sind und mehr Entscheidungen tragen als jede gekaufte Analyse.

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Sympathie im Erstgespräch sagt nichts über die Arbeit der nächsten zwölf Monate. Sieben Fragen, die eine Auswahl belastbar machen.

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Eine eigene Kraft kostet mehr als die meisten denken und eine Agentur weniger. Entscheidend ist nicht der Preis, sondern die Menge an wiederkehrender Arbeit.

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Ein Jahresplan ist keine Liste von Kampagnen, sondern eine Antwort auf die Frage, wann Ihre Kundschaft entscheidet. Er passt auf eine Seite.

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Guter Werbetext ist kein Sprachtalent, sondern eine Reihenfolge. Wer sie einhält, schreibt bessere Texte als die meisten Agenturen.

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Achtzig Prozent lesen die Überschrift, zwanzig Prozent den Rest. Diese alte Faustregel stimmt näherungsweise und ändert die Prioritäten beim Schreiben.

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„Jetzt Kontakt aufnehmen" ist die häufigste und schwächste Formulierung. Was stattdessen wirkt, ist kein Trick, sondern eine Frage der Perspektive.

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Die Gründungsgeschichte in der Garage interessiert niemanden. Was wirkt, ist eine Geschichte, in der die Kundschaft die Hauptrolle spielt.

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Wenn fünf Menschen im Betrieb schreiben, klingt die Marke fünffach. Eine Seite Regeln reicht, um das zu ändern, wenn sie konkret genug ist.

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Ein Claim, den man nicht braucht, schadet mehr als keiner. Wann sich einer lohnt, wie er entsteht und woran die meisten scheitern.

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Vier Regeln trennen brauchbare Werbemittel von selbstgebastelten. Sie lassen sich an einem Nachmittag lernen und wirken sofort.

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Blau wirkt vertrauenswürdig, Rot signalisiert Dringlichkeit. Solche Sätze stehen in jedem Ratgeber und sind ungefähr zur Hälfte richtig.

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Die Schriftwahl ist der sichtbarste und am wenigsten beachtete Teil jeder Werbung. Fünf Einstellungen entscheiden darüber, ob ein Text gelesen wird.

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Ein eigenes, mittelmäßiges Foto schlägt ein perfektes aus der Bilddatenbank. Der Grund ist nicht Ästhetik, sondern Glaubwürdigkeit.

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Ein Gestaltungshandbuch, das niemand öffnet, ändert nichts. Was wirkt, sind Vorlagen, die schneller sind als der Weg daran vorbei.

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Die Zahlen im Werbekonto messen, was zugeordnet werden kann, nicht was gewirkt hat. Der Unterschied entscheidet über jede Budgetentscheidung.