
PR & Kommunikation
Die Pressemitteilung, die gedruckt wird
Redaktionen erhalten hunderte Mitteilungen am Tag und veröffentlichen wenige. Der Unterschied liegt fast immer im ersten Absatz und im fehlenden Nachrichtenwert.
Rubrik
Pressearbeit, Storytelling, Krisenkommunikation und Corporate Publishing.

PR & Kommunikation
Redaktionen erhalten hunderte Mitteilungen am Tag und veröffentlichen wenige. Der Unterschied liegt fast immer im ersten Absatz und im fehlenden Nachrichtenwert.

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Ein gekaufter Verteiler mit 4.000 Adressen bringt weniger als eine selbst gepflegte Liste mit vierzig. Der Unterschied ist, ob die Menschen darauf über Ihr Thema schreiben.

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Redaktionen arbeiten unter Zeitdruck mit weniger Personal als früher. Wer ihnen Arbeit abnimmt statt zu verursachen, wird veröffentlicht.

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Eine Pressekonferenz mit drei Anwesenden ist peinlich und teuer. Für die meisten mittelständischen Anlässe ist das Einzelgespräch die bessere Wahl.

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Jeder Betrieb hat Geschichten, und fast keiner hat sie aufgeschrieben. Sechs Quellen, aus denen sich Themen gewinnen lassen, die Redaktionen interessieren.

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Lokalredaktionen suchen ständig Inhalte und haben wenig Personal. Für kleine Betriebe ist das die zugänglichste und günstigste Form von Sichtbarkeit.

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Ein Fachbeitrag kostet Arbeitszeit statt Mediabudget, hat höhere Glaubwürdigkeit und bleibt jahrelang auffindbar. Der Zugang ist einfacher als angenommen.

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Der Anzeigenäquivalenzwert rechnet Berichterstattung in Werbepreise um. Die Methode ist überholt, weil sie das Falsche misst. Was stattdessen taugt.

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Im Ernstfall bleiben zwei Stunden für die erste Reaktion. Wer erst dann anfängt, Zuständigkeiten zu klären, hat den Zeitpunkt verpasst.

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Die meisten Empörungswellen dauern 48 bis 72 Stunden. Was in den ersten drei Stunden geschieht, entscheidet, ob sie danach vorbei sind.

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Eine gute Antwort auf eine schlechte Bewertung wirkt stärker als zwanzig gute Bewertungen. Sie wird von allen gelesen, die vor einer Entscheidung stehen.

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Ein Rückruf ist eine Rechtspflicht und eine Kommunikationsaufgabe zugleich. Wer beides trennt, macht bei einem von beiden Fehler.

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Die meisten Unternehmensblogs sterben nach elf Beiträgen. Wer vorher klärt, wozu er dient und wer schreibt, gehört zu den wenigen Ausnahmen.

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Ein Dokument, für das jemand seine Kontaktdaten hergibt, muss diesen Tausch wert sein. Die meisten Whitepaper sind es nicht.

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In jedem Betrieb liegen Zahlen, die niemand sonst hat. Aufbereitet werden sie zu Pressethemen, die keine Werbeagentur erzeugen kann.

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Ein eigener Podcast erreicht wenige Menschen sehr intensiv. Für B2B mit langen Entscheidungswegen kann das die richtige Rechnung sein.

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Statt getrennter Kanäle mit getrennten Verantwortlichen eine gemeinsame Themenplanung. Das Konzept stammt aus Konzernen und funktioniert im Mittelstand einfacher.

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Jeder Mitarbeitende spricht mit Menschen über den Betrieb. Ob das hilft oder schadet, hängt davon ab, ob er weiß, was er sagen soll.

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Jeder Betrieb behauptet ein familiäres Team und flache Hierarchien. Diese Aussagen sind wirkungslos, weil sie überall stehen und nichts belegen.

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Der Bewerbermarkt hat sich gedreht. Wer weiterhin Anforderungen auflistet statt Angebote zu machen, bekommt keine Bewerbungen.

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In vielen Betrieben ist die Empfehlung der größte Kanal und der einzige, um den sich niemand kümmert. Drei Maßnahmen ändern das.

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Eine echte Kundenstimme mit Namen und Zahl wirkt stärker als zehn anonyme Lobsprüche. Der Aufwand liegt im Fragen, nicht im Schreiben.