
Print & Außenwerbung
Printwerbung ist nicht tot, aber teurer geworden
Auflagen sinken, Preise steigen, Streuverluste bleiben. Trotzdem gibt es Situationen, in denen gedruckte Werbung die effizienteste Wahl ist.
Print & Außenwerbung
Der Listenpreis ist ein Ausgangspunkt für Verhandlungen, nicht der Preis. Wer weiß, wie Zeitungen kalkulieren, zahlt regelmäßig ein Drittel weniger.

Anzeigenpreise in Zeitungen folgen einer Preisliste, die selten der tatsächlich gezahlte Preis ist. Wer die Struktur kennt, verhandelt besser.
Der Grundpreis ergibt sich aus Millimeterpreis mal Höhe in Millimetern mal Spaltenzahl. Eine Anzeige über zwei Spalten und 100 Millimeter Höhe kostet bei einem Millimeterpreis von 3,20 Euro also 640 Euro.
Dazu kommen Zuschläge:
| Zuschlag | Größenordnung |
|---|---|
| Farbe | 15 bis 40 % |
| Platzierungswunsch | 10 bis 25 % |
| Bestimmte Seite oder Rubrik | 10 bis 30 % |
| Rückseite oder Titelseite | 50 bis 150 % |
| Wochenendausgabe | 20 bis 50 % |
Rabatte gibt es für Mehrfachbuchungen, für Jahresvereinbarungen und für kurzfristige Belegung freier Plätze.
Für lokale Betriebe ist das kostenlose Wochenblatt in den meisten Fällen die bessere Wahl:
Die Tageszeitung hat Vorteile bei Glaubwürdigkeit und bei einer kaufkräftigen, älteren Leserschaft.
Kleine Anzeigen wirken, wenn sie regelmäßig erscheinen. Große Anzeigen wirken einmal. Bei begrenztem Budget ist die Regelmäßigkeit fast immer die bessere Wahl.
Zur Platzierung: Rechte Seiten werden stärker beachtet als linke, der obere Bereich stärker als der untere. Das Umfeld zählt: eine Anzeige für Handwerksleistungen im Lokalteil wirkt anders als im Sportteil.
Punkt sechs ist der häufigste Fehler. Anzeigen werden voll gepackt, weil der Platz bezahlt ist. Eine halb leere Anzeige wird häufiger gelesen als eine volle.
Zeitungen arbeiten mit festen Anzeigenschlusszeiten, meist zwei bis vier Werktage vor Erscheinen. Liefern Sie Daten als PDF mit eingebetteten Schriften, im richtigen Farbraum und mit ausreichender Auflösung. Bei Zeitungspapier ist eine Auflösung von 200 dpi meist ausreichend, feine Linien und kleine Schriften sollten vermieden werden, weil die Farbe im Papier läuft.
Bei Erstschaltungen 10 bis 20 Prozent, bei Mehrfachbuchungen 20 bis 40 Prozent, bei kurzfristigen Restplätzen bis 60 Prozent. Fragen Sie ausdrücklich danach.
Für lokale Betriebe meist das Wochenblatt: höhere Haushaltsabdeckung, deutlich niedrigere Preise, längere Verweildauer im Haushalt.
Mehr aus Print & Außenwerbung

Print & Außenwerbung
Auflagen sinken, Preise steigen, Streuverluste bleiben. Trotzdem gibt es Situationen, in denen gedruckte Werbung die effizienteste Wahl ist.

Print & Außenwerbung
Hohe Kosten je Kontakt, sehr geringe Streuverluste. Für B2B-Anbieter mit kleiner Zielgruppe bleibt das eine der effizientesten Werbeformen.

Print & Außenwerbung
Rückläufe von 0,1 Prozent sind normal, 2 Prozent sind möglich. Der Unterschied liegt fast nie im Flyer selbst, sondern in Verteilung und Anlass.