
Werberecht
Werbung kennzeichnen: was Pflicht ist
Der kommerzielle Zweck einer Handlung darf nicht verschleiert werden. Dieser Satz ist die Grundlage jeder Kennzeichnungspflicht und wird täglich verletzt.
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Eine Abmahnung ist unangenehm und beherrschbar. Was Sie in den ersten 48 Stunden tun und was Sie auf keinen Fall tun sollten.

Eine Abmahnung ist die außergerichtliche Aufforderung, ein bestimmtes Verhalten zu unterlassen. Sie ist im Wettbewerbsrecht der Regelfall und dient dazu, ein Gerichtsverfahren zu vermeiden.
Punkt zwei ist wichtig, auch wenn Sie die Abmahnung für unberechtigt halten. Die Entfernung ist kein Schuldeingeständnis und begrenzt den Schaden.
Die beigefügte Unterlassungserklärung ist von der Gegenseite formuliert und regelmäßig weiter gefasst als der beanstandete Verstoß. Sie enthält häufig:
Eine unterschriebene Unterlassungserklärung gilt in der Regel dreißig Jahre. Jeder spätere Verstoß, auch ein versehentlicher, löst die Vertragsstrafe aus.
Der Regelfall ist eine geänderte Erklärung, die den konkreten Verstoß erfasst und ohne feste Vertragsstrafe formuliert ist. Diese Formulierung gehört in anwaltliche Hände.
Nach Abgabe einer Unterlassungserklärung sind Sie verpflichtet, den Verstoß dauerhaft zu beseitigen. Das geht weiter als das Löschen einer Seite:
Der letzte Punkt wird häufig vergessen und führt zu Vertragsstrafen: Ein Händler, der Ihr altes Material weiterverwendet, kann Ihnen zugerechnet werden.
Die meisten Abmahnungen betreffen wenige wiederkehrende Punkte: Impressum, Datenschutzerklärung, Preisangaben, Widerrufsbelehrung, Kennzeichnung von Werbung, Bildrechte.
Eine einmalige rechtliche Prüfung dieser Punkte kostet weniger als eine einzige Abmahnung und sollte alle zwei Jahre wiederholt werden, weil sich die Anforderungen ändern.
In aller Regel nicht in der vorgelegten Form. Sie ist üblicherweise zu weit gefasst. Eine modifizierte Erklärung ist der Regelfall und gehört anwaltlich formuliert.
Die Anwaltskosten der Gegenseite richten sich nach dem Streitwert, häufig 800 bis 2.500 Euro. Dazu kommen eigene Anwaltskosten.
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