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Google Ads: Was Klicks 2026 wirklich kosten
Der Klickpreis ist die am häufigsten falsch verstandene Zahl im Onlinemarketing. Wer nur auf ihn schaut, zahlt am Ende mehr pro Kunde als der Wettbewerber mit dem teureren Klick.
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Sie zahlen nur bei Erfolg. Das klingt risikolos und ist es nicht, weil die Definition von Erfolg meistens dem Partner gehört.

Affiliate-Marketing bedeutet, dass Partner für Sie werben und eine Provision erhalten, wenn daraus ein Verkauf entsteht. Das Modell wirkt risikofrei, weil erst bei Erfolg gezahlt wird. Der Haken liegt darin, wem der Erfolg zugerechnet wird.
| Modell | Vergütung für | Risiko für Sie |
|---|---|---|
| Pay per Sale | abgeschlossener Kauf | gering |
| Pay per Lead | qualifizierte Anfrage | mittel, Qualität schwankt |
| Pay per Click | Klick | hoch, kaum noch üblich |
| Lifetime | alle künftigen Käufe | hoch, Kosten laufen weiter |
Für die meisten Betriebe ist Pay per Sale die richtige Wahl. Pay per Lead nur mit einer sehr genauen Definition, was eine qualifizierte Anfrage ist, sonst zahlen Sie für Formulare mit Fantasienamen.
Die meisten Programme rechnen nach dem letzten Klick ab. Wer als Letzter einen Verweis gesetzt hat, bekommt die Provision, unabhängig davon, wer die Kaufentscheidung ausgelöst hat.
Das führt zu einem stabilen Muster: Gutscheinportale erscheinen genau dann, wenn jemand ohnehin kaufen will und im Bezahlvorgang nach einem Code sucht. Ein Klick dort, und die Provision ist fällig für einen Kauf, der sicher war.
Gute Partner sind Menschen mit eigenem Publikum und eigener Glaubwürdigkeit: Fachblogs, Vergleichsportale mit echten Tests, Vereinsseiten, Branchenmedien. Sie bringen weniger Umsatz je Partner und deutlich mehr Neukunden.
Suchen Sie diese Partner aktiv. Ein offenes Programm im Netzwerk zieht überwiegend automatisierte Verwerter an.
Vergleichen Sie nicht Umsatz je Partner, sondern Deckungsbeitrag aus Neukunden je Partner.
In dieser Sortierung sieht die Rangfolge oft völlig anders aus als in der Umsatzliste des Netzwerks. Genau deshalb sollten Sie sie selbst rechnen.
Ein Partnerprogramm ist kein Selbstläufer. Rechnen Sie mit zwei bis vier Stunden im Monat für Partnerbetreuung, Prüfung und Materialpflege, dazu einer Netzwerkgebühr von meist 20 bis 30 Prozent auf die ausgezahlten Provisionen. Unter etwa 50.000 Euro Jahresumsatz aus dem Kanal lohnt sich der Aufwand selten.
Im Handel 5 bis 12 Prozent vom Nettowarenwert, bei digitalen Produkten 20 bis 40 Prozent, bei Dienstleistungen häufig ein Festbetrag je qualifizierter Anfrage.
Bei mehr als etwa 20 Partnern ja, wegen Abrechnung und Nachverfolgung. Darunter ist eine eigene Lösung günstiger und übersichtlicher.
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