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Google Ads: Was Klicks 2026 wirklich kosten
Der Klickpreis ist die am häufigsten falsch verstandene Zahl im Onlinemarketing. Wer nur auf ihn schaut, zahlt am Ende mehr pro Kunde als der Wettbewerber mit dem teureren Klick.
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Ein Kampagnentyp, der alle Kanäle bespielt und kaum Einblick gewährt. Für manche Betriebe ist er der beste Hebel, für andere eine teure Falle.

Performance Max verteilt ein Budget selbstständig über Suche, Displaynetzwerk, YouTube, Gmail, Discover und Maps. Sie liefern Bilder, Texte, Videos und ein Ziel, das System entscheidet den Rest. Diese Bequemlichkeit hat einen Preis: Sie sehen nur einen Bruchteil dessen, was passiert.
Der Kampagnentyp ist ein Optimierungsverfahren. Optimieren lässt sich nur mit Rückmeldung, und die kommt aus gemessenen Abschlüssen.
Fehlt eine dieser Voraussetzungen, liefert der Kampagnentyp keine bessere Steuerung, sondern nur weniger Einblick.
Im Onlinehandel mit vielen Artikeln spielt Performance Max seinen Vorteil aus. Ein Sortiment mit 4.000 Artikeln lässt sich manuell nicht sinnvoll in Anzeigengruppen aufteilen. Das System findet Nischenprodukte, für die niemand eine Kampagne gebaut hätte.
Ebenso stark ist er bei saisonalen Ausschlägen. Wenn die Nachfrage innerhalb von zwei Wochen um das Fünffache steigt, reagiert eine automatische Steuerung schneller als ein Mensch mit Wochenrhythmus.
Bei erklärungsbedürftigen Dienstleistungen mit langen Entscheidungswegen fehlt dem System das Signal. Wenn zwischen erster Anfrage und Auftrag vier Monate liegen, optimiert der Kampagnentyp auf das falsche Ereignis, nämlich auf die Anfrage. Er findet dann sehr günstig sehr viele Anfragen, die nie zu Aufträgen werden.
Standardmäßig darf Performance Max auch auf Suchanfragen nach Ihrem Firmennamen ausliefern. Diese Klicks sind billig und konvertieren hervorragend, weil die Person Sie ohnehin gesucht hat. Die Kampagne sieht danach glänzend aus, obwohl sie nur Umsatz eingesammelt hat, der auch ohne Werbung gekommen wäre.
Legen Sie deshalb eine Ausschlussliste mit Ihren Markenbegriffen an und lassen Sie sie auf Kontoebene wirken. Danach fällt die gemeldete Rendite oft um die Hälfte. Diese kleinere Zahl ist die wahre.
Auch ohne klassische Stellschrauben bleiben fünf wirksame Hebel:
| Ihre Lage | Empfehlung |
|---|---|
| Über 50 Abschlüsse im Monat, breites Sortiment | Performance Max als Hauptkanal |
| 30 bis 50 Abschlüsse, wenige Leistungen | Suchkampagne behalten, PMax zusätzlich testen |
| Unter 30 Abschlüsse | Finger weg, klassische Suchkampagne pflegen |
| Langer Entscheidungsweg über Monate | Nur mit Rückmeldung echter Auftragswerte |
Der Kampagnentyp ist kein Ersatz für Handwerk. Er verlagert das Handwerk von der Kontostruktur in die Qualität der Inhalte und in die Sauberkeit der Messung.
Ja, wenn Sie Markenbegriffe nicht ausschließen. Der Kampagnentyp greift bevorzugt die günstigsten Abschlüsse ab, und das sind fast immer Suchanfragen nach Ihrem eigenen Namen.
Vier bis sechs Wochen. Wer vorher eingreift, setzt die Lernphase zurück und verlängert die teure Anlaufzeit.
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