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Google Ads: Was Klicks 2026 wirklich kosten
Der Klickpreis ist die am häufigsten falsch verstandene Zahl im Onlinemarketing. Wer nur auf ihn schaut, zahlt am Ende mehr pro Kunde als der Wettbewerber mit dem teureren Klick.
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Weniger Reichweite, deutlich weniger Wettbewerb und eine Zielgruppe, die im Büro sitzt. Warum sich der zweite Blick besonders im B2B lohnt.

Microsoft Advertising bespielt Bing, Yahoo, DuckDuckGo und die Suche in Windows. Der Marktanteil im deutschsprachigen Raum liegt je nach Messung zwischen 4 und 10 Prozent. Diese Zahl erklärt, warum der Kanal oft übersehen wird, und sie verschweigt, warum er sich trotzdem rechnen kann.
Die Nutzerschaft unterscheidet sich strukturell, weil Bing in Windows und in Microsoft-Produkten voreingestellt ist. Das führt zu einem überdurchschnittlichen Anteil an Suchanfragen von Firmenrechnern, an älteren Zielgruppen und an Personen, die die Voreinstellung nie geändert haben.
Für Anbieter von Bürosoftware, Industriezubehör, Weiterbildung oder Personaldienstleistungen ist das eine gute Nachricht. Für ein Modelabel mit junger Zielgruppe ist es eine schlechte.
| Kennzahl | Verhältnis zum Marktführer |
|---|---|
| Klickpreis | 60 bis 80 Prozent |
| Suchvolumen | 5 bis 12 Prozent |
| Abschlussquote | vergleichbar bis leicht besser |
| Aufwand für Pflege | etwa 20 Prozent zusätzlich |
Die Kombination aus günstigeren Klicks und vergleichbaren Abschlussquoten ergibt in vielen B2B-Konten Kosten je Anfrage, die 25 bis 35 Prozent unter denen des Hauptkanals liegen. Das absolute Volumen bleibt klein, die Rendite ist gut.
Der Import bestehender Kampagnen ist in wenigen Minuten erledigt. Genau darin liegt die Gefahr: Ein importiertes Konto ist eine Kopie, keine Anpassung.
Nach dem Import gehören drei Dinge geprüft:
Der Kanal bietet einige eigene Steuerungsmöglichkeiten, die den Aufwand rechtfertigen können:
Der letzte Punkt ist wichtig. Das Partnernetzwerk liefert billige Klicks von zweifelhafter Qualität. Schalten Sie es zu Beginn ab und aktivieren Sie es nur, wenn Sie Volumen brauchen und die Qualität einzeln messen können.
Beginnen Sie mit dem Kanal, wenn Ihr Hauptkonto stabil läuft und Sie dort einen Anteil an möglichen Impressionen von über 70 Prozent erreichen. Setzen Sie 10 bis 15 Prozent des Suchbudgets an. Rechnen Sie mit drei Monaten, bis belastbare Zahlen vorliegen, weil das geringere Volumen die Datensammlung verlangsamt.
Wenn Ihr Geschäft im B2B liegt, drehen Sie die Reihenfolge um und testen Sie früher.
Meist nur, wenn das Hauptkonto ausgereizt ist. Bei kleinen Suchvolumina bleibt zu wenig übrig, um eine eigene Pflege zu rechtfertigen.
Ja, der Import funktioniert zuverlässig. Ungeprüft übernommen führt er allerdings dazu, dass plattformeigene Möglichkeiten ungenutzt bleiben.
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