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Google Ads: Was Klicks 2026 wirklich kosten
Der Klickpreis ist die am häufigsten falsch verstandene Zahl im Onlinemarketing. Wer nur auf ihn schaut, zahlt am Ende mehr pro Kunde als der Wettbewerber mit dem teureren Klick.
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Klickraten von 0,05 Prozent, Werbeblocker bei jedem dritten Menschen, zweifelhafte Platzierungen. Und trotzdem gibt es drei Fälle, in denen Display die günstigste Lösung bleibt.

Display-Werbung hat den schlechtesten Ruf im gesamten Onlinemarketing, und zwar zu Recht, wenn sie so betrieben wird, wie sie meistens betrieben wird: eingeschaltet, nie geprüft, nach Klicks beurteilt.
Drei strukturelle Probleme wirken zusammen.
Erstens die Aufmerksamkeit. Menschen haben gelernt, rechteckige Flächen am Rand zu ignorieren. Dieses Phänomen ist seit den späten Neunzigern beschrieben und hat sich verstärkt.
Zweitens die Platzierung. Wer die Standardeinstellungen übernimmt, liefert einen erheblichen Teil des Budgets an Spiele-Apps aus, in denen versehentliche Klicks Geschäftsmodell sind.
Drittens die Messung. Display ist selten der letzte Kontakt vor einem Kauf. Wer nach dem letzten Klick abrechnet, sieht den Beitrag des Kanals systematisch nicht.
Bevor Sie einen Euro ausgeben, schließen Sie aus:
Prüfen Sie danach wöchentlich den Platzierungsbericht und ergänzen Sie manuell. In den ersten vier Wochen fallen typischerweise 200 bis 400 Domains heraus.
| Format | Größe | Sichtbarkeit | Bemerkung |
|---|---|---|---|
| Halfpage | 300 × 600 | hoch | teuer, aber wirksam |
| Medium Rectangle | 300 × 250 | hoch | Standard, überall verfügbar |
| Billboard | 970 × 250 | sehr hoch | nur Desktop |
| Leaderboard | 728 × 90 | gering | oberhalb des Sichtbereichs |
| Mobile Banner | 320 × 50 | sehr gering | Hauptquelle für Fehlklicks |
Liefern Sie mindestens Halfpage und Medium Rectangle. Verzichten Sie auf das kleine mobile Banner, wenn Sie nach Abschlüssen steuern.
Der beste Beleg ist ein Ausschalttest. Nehmen Sie den Kanal vier Wochen vollständig heraus und beobachten Sie die Gesamtzahl der Anfragen, nicht die Zuordnung im Werbekonto.
Fällt die Gesamtnachfrage messbar, hat der Kanal gewirkt. Bleibt sie gleich, war das Budget an anderer Stelle besser aufgehoben. Dieser Test kostet vier Wochen und beantwortet eine Frage, über die sonst jahrelang gestritten wird.
Weil die meisten Klicks auf Bannern Fehlklicks auf Mobiltelefonen sind. Eine Klickrate von 0,08 Prozent bei sauberer Platzierung ist realistisch und kein Mangel.
Erst nach einem Ausschalttest. Schalten Sie den Kanal vier Wochen ab und beobachten Sie die Gesamtnachfrage. Wenn nichts passiert, war er wirkungslos.
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