
PR & Kommunikation
Die Pressemitteilung, die gedruckt wird
Redaktionen erhalten hunderte Mitteilungen am Tag und veröffentlichen wenige. Der Unterschied liegt fast immer im ersten Absatz und im fehlenden Nachrichtenwert.
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Ein Fachbeitrag kostet Arbeitszeit statt Mediabudget, hat höhere Glaubwürdigkeit und bleibt jahrelang auffindbar. Der Zugang ist einfacher als angenommen.

Fachzeitschriften brauchen Inhalte von Menschen, die etwas können. Redaktionen sind klein, und qualifizierte Autoren aus der Praxis sind gesucht. Das ist ein Zugang, der offen steht und selten genutzt wird.
Punkt drei spart die meiste Arbeit. Ein Exposé kostet eine halbe Stunde, ein fertiger Beitrag einen Tag. Schreiben Sie erst nach Zusage.
| Zulässig | Unzulässig |
|---|---|
| Ein Verfahren erklären | Ein Produkt bewerben |
| Eigene Erfahrungswerte nennen | Wettbewerber abwerten |
| Zahlen aus eigenen Projekten | unbelegte Behauptungen |
| Den eigenen Ansatz beschreiben | Preise nennen |
| Auf Grenzen hinweisen | Erfolgsgarantien |
Die vierte Zeile links ist die Grenze, die sich in der Praxis bewährt hat: Sie dürfen beschreiben, wie Sie arbeiten, solange der Beitrag auch ohne Ihr Unternehmen nützlich bleibt.
Der vorletzte Punkt ist der glaubwürdigste. Ein Beitrag, der Grenzen benennt, wirkt fachlich und nicht werblich.
Ein Fachbeitrag wirkt über Jahre: Er bleibt im Onlinearchiv der Zeitschrift, wird gefunden, zitiert und verlinkt. Er belegt Fachlichkeit bei Ausschreibungen und bei der Personalgewinnung.
Zwei bis vier Beiträge im Jahr bauen über drei Jahre eine fachliche Position auf, die kein Werbebudget in vergleichbarer Zeit erreicht.
Klären Sie mit dem Verlag, ob und wann Sie den Beitrag selbst veröffentlichen dürfen. Üblich ist eine Sperrfrist von drei bis zwölf Monaten, danach die Zweitveröffentlichung mit Quellenangabe.
Diese Zweitverwertung auf der eigenen Website ist wertvoll: Sie zeigt die Veröffentlichung und liefert zugleich eigenen Inhalt.
Bei redaktionellen Fachbeiträgen nein. Wenn ein Verlag Geld verlangt, handelt es sich um Werbung und muss als solche gekennzeichnet werden.
6.000 bis 12.000 Zeichen, je nach Zeitschrift. Fragen Sie vorher nach den Autorenhinweisen.
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