
PR & Kommunikation
Die Pressemitteilung, die gedruckt wird
Redaktionen erhalten hunderte Mitteilungen am Tag und veröffentlichen wenige. Der Unterschied liegt fast immer im ersten Absatz und im fehlenden Nachrichtenwert.
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Ein gekaufter Verteiler mit 4.000 Adressen bringt weniger als eine selbst gepflegte Liste mit vierzig. Der Unterschied ist, ob die Menschen darauf über Ihr Thema schreiben.

Ein Presseverteiler ist eine Liste von Menschen, die über Ihr Thema schreiben. Nicht von Redaktionen, nicht von allgemeinen Adressen, sondern von Personen mit Namen.
Punkt eins ist der wirksamste: Wer schon einmal über Ihr Thema geschrieben hat, ist erreichbar dafür.
| Feld | Warum |
|---|---|
| Name und Funktion | Anrede und Zuständigkeit |
| Medium und Ressort | Passung prüfen |
| Themenschwerpunkte | worüber schreibt die Person tatsächlich |
| Letzte Veröffentlichung zu Ihrem Thema | Anknüpfungspunkt |
| Bevorzugter Kontaktweg | manche wollen keine E-Mail |
| Redaktionsschluss | Timing |
| Letzter Kontakt und Ergebnis | keine Wiederholung |
Die dritte und siebte Zeile machen den Unterschied zwischen einem Verteiler und einer Liste.
Redaktionen verändern sich schnell. Rechnen Sie mit 25 bis 35 Prozent Veränderung im Jahr.
Prüfen Sie zweimal jährlich: Ist die Person noch dort, ist das Ressort unverändert, schreibt sie noch über Ihr Thema. Bei Rückläufern sofort recherchieren, nicht sammeln.
Teilen Sie den Verteiler nach Themen, nicht nach Medien. Eine Mitteilung über eine technische Neuerung geht an die Fachpresse, eine über eine Betriebserweiterung an die Lokalpresse und die Wirtschaftsredaktionen.
Wer alles an alle schickt, wird nach zwei Aussendungen ignoriert.
Bevor Sie eine Mitteilung senden, lohnt ein kurzer Erstkontakt: eine Nachricht mit Bezug auf einen Beitrag der Person, ein Angebot als Fachquelle zur Verfügung zu stehen, ohne konkretes Anliegen.
Dieser Kontakt kostet zehn Minuten je Person und verändert die Wahrnehmung der nächsten Aussendung erheblich.
Für einen lokalen Betrieb 15 bis 40, für ein bundesweit tätiges Fachunternehmen 60 bis 150. Mehr bedeutet in der Regel schlechtere Passung.
Etwa 25 bis 35 Prozent im Jahr durch Wechsel und Umstrukturierungen in Redaktionen.
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