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Google Ads: Was Klicks 2026 wirklich kosten
Der Klickpreis ist die am häufigsten falsch verstandene Zahl im Onlinemarketing. Wer nur auf ihn schaut, zahlt am Ende mehr pro Kunde als der Wettbewerber mit dem teureren Klick.
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Sechs Platzierungen, sechs verschiedene Nutzungssituationen. Wer überall dasselbe Motiv ausspielt, zahlt in fünf davon zu viel.

Instagram ist keine einzelne Werbefläche, sondern ein Bündel sehr unterschiedlicher Nutzungssituationen. Im Feed wird gescrollt, in Stories getippt, in Reels gewischt, im Erkunden-Bereich gesucht. Dieselbe Anzeige kann in einer Situation hervorragend und in der anderen wirkungslos sein.
| Platzierung | Format | Aufmerksamkeit | Eignet sich für |
|---|---|---|---|
| Feed | 4:5 | mittel, ruhig | Produkt, Angebot, Vertrauen |
| Stories | 9:16 | hoch, flüchtig | Aktion, Frist, Umfrage |
| Reels | 9:16 | hoch, unterhaltend | Marke, Reichweite, Erklärung |
| Erkunden | 4:5 | gering | Neukundengewinnung, günstig |
| Profil-Feed | 1:1 | gering | Ergänzung |
| Suchergebnisse | 4:5 | hoch, Absicht | Handel mit Suchvolumen |
Das Verhältnis 4:5 ist im Feed dem Quadrat überlegen, weil es mehr Bildschirmhöhe belegt und damit länger im Blick bleibt. Wer noch 1:1 liefert, verschenkt etwa 25 Prozent Fläche.
In allen bewegten Formaten entscheidet der Anfang. Messen lässt sich das an der Haltequote nach drei Sekunden. Werte über 40 Prozent sind gut, unter 20 Prozent ist das Motiv das Problem, nicht die Zielgruppe.
Was in den ersten drei Sekunden funktioniert:
Was nicht funktioniert: Logo-Animationen, Drohnenflüge über Gebäude, langsame Aufblendungen, Musik ohne Bild.
Ein erheblicher Teil der Wiedergaben läuft ohne Ton. Ohne eingebrannte Untertitel ist ein sprechendes Video in diesen Fällen wirkungslos. Die automatischen Untertitel der Plattform sind eine Notlösung; sie erscheinen zu spät und sind bei Fachbegriffen unzuverlässig.
Brennen Sie Untertitel fest ein, in großer Schrift, im mittleren Drittel des Bildes. Das untere Fünftel wird von der Bedienoberfläche überdeckt, das obere von Profilangaben.
Video ist nicht immer überlegen. In drei Fällen schlägt das Standbild bewegte Motive regelmäßig:
Das Karussell wird unterschätzt. Es zwingt zur Interaktion, liefert mehrere Argumente nacheinander und eignet sich hervorragend für erklärungsbedürftige Leistungen. Vier bis sechs Karten sind das Optimum. Die erste Karte muss allein funktionieren, weil viele nie weiterwischen.
Ein bewährter Aufbau: Karte 1 das Problem, Karte 2 die Folge, Karte 3 die Lösung, Karte 4 der Beleg, Karte 5 der nächste Schritt.
Verlassen Sie sich nicht auf die Klickrate. Aussagekräftiger sind drei andere Werte: die Haltequote nach drei Sekunden für das Motiv, die Kosten je Zielseitenaufruf für die Kombination aus Motiv und Zielgruppe, und die Abschlussquote auf der Zielseite für das Angebot. Diese drei trennen sauber, wo ein Problem tatsächlich liegt.
Technisch ja, wirtschaftlich nein. Der automatische Zuschnitt schneidet regelmäßig Köpfe oder Produktdetails ab. Zwei Fassungen, eine quadratisch und eine hochkant, sind das Minimum.
In Stories bis 15 Sekunden, im Feed bis 30, in Reels bis 60. Entscheidend ist nicht die Obergrenze, sondern dass die Kernaussage in den ersten drei Sekunden steht.
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