
Zukunft der Werbung
Künstliche Intelligenz in der Werbung
Die Werkzeuge sind da, die Produktionskosten fallen, die Qualitätsansprüche steigen. Was sich tatsächlich ändert und was nur behauptet wird.
Zukunft der Werbung
Bildproduktion ist billig geworden. Die rechtlichen und praktischen Grenzen sind es nicht, und sie werden regelmäßig übersehen.

Generierte Bilder haben die Kosten der Bildproduktion für bestimmte Zwecke praktisch auf null gesenkt. Für andere Zwecke sind sie ungeeignet, und die Grenze verläuft nicht dort, wo viele sie vermuten.
| Einsatz | Eignung |
|---|---|
| Abstrakte Themen und Symbolik | sehr gut |
| Hintergründe und Texturen | sehr gut |
| Stimmungsbilder ohne Personen | gut |
| Illustrationen zu Fachbeiträgen | gut |
| Konzeptvisualisierung intern | sehr gut |
| Darstellung eigener Leistungen | schlecht |
| Referenzen und Ergebnisse | ungeeignet |
| Teamdarstellungen | ungeeignet |
| Produktabbildungen | ungeeignet |
Die untere Hälfte ist die wichtige. Ein generiertes Bild eines Bades als Referenz für Ihre Arbeit ist irreführende Werbung, unabhängig von der Bildqualität.
Bei rein maschinell erzeugten Bildern entsteht in der Regel kein Urheberrecht, weil eine persönliche geistige Schöpfung fehlt. Das hat eine praktische Folge, die häufig übersehen wird: Sie können Dritten die Nutzung Ihres Motivs nicht untersagen.
Für ein Stimmungsbild ist das unerheblich. Für ein Motiv, das Ihre Kampagne trägt und wiedererkennbar sein soll, ist es ein Problem.
Prüfen Sie zusätzlich die Nutzungsbedingungen des verwendeten Dienstes. Sie regeln, ob kommerzielle Nutzung erlaubt ist und ob Einschränkungen bestehen.
Punkt fünf ist der sensibelste und Gegenstand zunehmender Regulierung.
Auch gute Systeme erzeugen wiederkehrende Fehler, die in einer Kampagne peinlich werden:
Der letzte Punkt ist in Fachbranchen heikel: Ein generiertes Bild eines Elektrikers ohne korrekte Schutzausrüstung wird von der Zielgruppe sofort erkannt und untergräbt die Fachlichkeit.
Eine freiwillige Kennzeichnung generierter Bilder ist der sichere Weg, sowohl rechtlich als auch im Umgang mit der Zielgruppe. Ein Hinweis im Bildnachweis oder im Impressum genügt in den meisten Fällen.
Bei Bildern, die reale Situationen oder Personen darzustellen scheinen, ist eine deutliche Kennzeichnung am Bild selbst angezeigt.
Das hängt von den Nutzungsbedingungen des Dienstes ab. Ein eigenes Urheberrecht entsteht mangels menschlicher Schöpfung meist nicht, was bedeutet, dass Sie Dritten die Nutzung nicht verbieten können.
Bei Bildern, die reale Ereignisse oder Personen darzustellen scheinen, ja. Bei erkennbar illustrativen Motiven ist die Lage weniger streng, eine Kennzeichnung bleibt der sichere Weg.
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