
Zukunft der Werbung
KI-Bilder in Kampagnen einsetzen
Bildproduktion ist billig geworden. Die rechtlichen und praktischen Grenzen sind es nicht, und sie werden regelmäßig übersehen.
Zukunft der Werbung
Die Werkzeuge sind da, die Produktionskosten fallen, die Qualitätsansprüche steigen. Was sich tatsächlich ändert und was nur behauptet wird.

In der Werbung hat sich durch maschinelle Verfahren weniger geändert, als behauptet wird, und mehr, als viele Betriebe umgesetzt haben. Die Veränderung liegt vor allem in der Menge dessen, was produziert werden kann.
| Bereich | Veränderung |
|---|---|
| Zahl der Motivvarianten | von 3 auf 30 je Kampagne |
| Zeit für einen Textentwurf | von Stunden auf Minuten |
| Kosten für Bildmaterial | drastisch gefallen |
| Übersetzung in weitere Sprachen | fast kostenlos |
| Qualität einer einzelnen Idee | unverändert |
| Entscheidung, was gesagt wird | unverändert |
Die letzten beiden Zeilen sind entscheidend. Was knapp bleibt, ist das Urteil darüber, welche Aussage stimmt und trägt.
Punkt sechs ist unterschätzt: Die automatisierte Auswertung von tausend Kundenbewertungen nach wiederkehrenden Themen liefert Erkenntnisse, für die sonst niemand Zeit hätte.
Der letzte Punkt ist der teuerste. Unredigierte Inhalte tragen erkennbare Muster, und diese Muster werden von Leserschaft und Suchsystemen zunehmend erkannt.
Wenn Produktion billig wird, steigt die Menge, und damit steigt die Schwelle, ab der etwas auffällt. Was vor drei Jahren als guter Text galt, ist heute Durchschnitt.
Die praktische Folge für Betriebe: Der Unterschied entsteht durch das, was nicht generierbar ist. Eigene Zahlen, eigene Fälle, eigene Fotos, eigene Erfahrung. Alles andere hat jeder.
Automatische Kampagnensteuerung nimmt Stellschrauben weg und verlagert die Arbeit an zwei Stellen: in die Qualität der Abschlussmessung und in die Qualität des zugelieferten Materials.
Wer diese beiden Punkte beherrscht, profitiert von der Automatisierung. Wer sie vernachlässigt, bekommt eine Blackbox, die schlechte Daten schnell verarbeitet.
Sie ersetzt Ausführung, nicht Urteil. Was billiger wird, ist die Herstellung von Varianten. Was knapp bleibt, ist die Entscheidung, was gesagt werden soll.
In bestimmten Fällen ja, insbesondere bei täuschungsgeeigneten Darstellungen realer Personen und Ereignisse. Die Rechtslage entwickelt sich, eine freiwillige Kennzeichnung ist der sichere Weg.
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