
Online-Werbung
Google Ads: Was Klicks 2026 wirklich kosten
Der Klickpreis ist die am häufigsten falsch verstandene Zahl im Onlinemarketing. Wer nur auf ihn schaut, zahlt am Ende mehr pro Kunde als der Wettbewerber mit dem teureren Klick.
Online-Werbung
Der häufigste Grund für teure Klicks ist nicht die Anzeige, sondern die Seite dahinter. Zwischen beiden darf kein Bruch liegen.

In Werbekonten wird viel Zeit auf Anzeigentexte verwendet und wenig auf die Seite, die danach kommt. Dabei entscheidet die Zielseite über den Teil des Weges, in dem tatsächlich Geld verdient wird.
Ein Mensch klickt auf „Badsanierung zum Festpreis" und landet auf einer Startseite mit dem Text „Ihr Partner für Bad, Heizung und Sanitär seit 1994". Die Verbindung zwischen Klickgrund und Angebot muss die Person nun selbst herstellen. Ein Teil tut das, der größere Teil geht zurück.
Der Fachbegriff ist Botschaftsübereinstimmung. Die Regel: Die Hauptüberschrift der Zielseite greift die Anzeige wörtlich auf.
Alles andere ist optional. Insbesondere die Firmengeschichte, das Leitbild und die Anfahrtsbeschreibung gehören nicht auf eine Werbezielseite.
Messungen quer über Branchen zeigen einen stabilen Zusammenhang: Jede zusätzliche Sekunde Ladezeit kostet im Mittel etwa 7 Prozent der Abschlüsse, auf Mobiltelefonen mehr.
Die drei häufigsten Bremsen sind unkomprimierte Bilder, eingebundene Fremdskripte und Schriften von externen Servern. Alle drei sind an einem Nachmittag zu beheben und wirken sofort.
Jedes Feld kostet. Ein Formular mit sieben Feldern erzielt regelmäßig 30 bis 50 Prozent weniger Abschlüsse als eines mit drei.
Fragen Sie sich bei jedem Feld: Brauche ich das für den nächsten Schritt oder für meine Datenbank? Alles Zweite fragen Sie im Gespräch ab.
| Feld | Notwendig für Rückruf | Kostet Abschlüsse |
|---|---|---|
| Name | ja | gering |
| Telefon oder E-Mail | ja, eines davon | gering |
| Anliegen, Freitext | ja | mittel |
| Anrede | nein | gering |
| Firma | nur im B2B | mittel |
| Adresse | nein, außer bei Vor-Ort-Terminen | hoch |
| Budget | nein | sehr hoch |
Wenn Sie fünf Anzeigengruppen haben, brauchen Sie fünf Zielseiten. Das klingt nach Aufwand und ist der wirksamste Hebel, den es gibt.
Praktisch lässt sich das mit einer Vorlage lösen, bei der Überschrift, Bild und drei Textabschnitte je Gruppe getauscht werden. Der Rest bleibt gleich. Eine solche Vorlage ist einmal gebaut und danach in zwanzig Minuten je Variante befüllt.
Messen Sie neben den Abschlüssen vor allem, wo Menschen abbrechen. Drei Werte reichen:
Aus diesen drei Zahlen lässt sich ablesen, ob das Problem am Angebot, am Aufbau oder am Formular liegt. Ohne sie raten Sie.
Oft ja, wenn sie das Thema der Anzeige genau trifft. Die Startseite reicht fast nie, weil sie den Menschen zwingt, den Weg selbst zu suchen.
Jedes Feld über vier kostet messbar Abschlüsse. Fragen Sie nur ab, was Sie für den nächsten Schritt zwingend brauchen.
Mehr aus Online-Werbung

Online-Werbung
Der Klickpreis ist die am häufigsten falsch verstandene Zahl im Onlinemarketing. Wer nur auf ihn schaut, zahlt am Ende mehr pro Kunde als der Wettbewerber mit dem teureren Klick.

Online-Werbung
Die meisten Konten wachsen wild. Nach zwei Jahren weiß niemand mehr, welche Anzeigengruppe warum existiert. Eine Struktur, die auch nach hundert Änderungen noch lesbar ist.

Online-Werbung
Ein Kampagnentyp, der alle Kanäle bespielt und kaum Einblick gewährt. Für manche Betriebe ist er der beste Hebel, für andere eine teure Falle.