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Google Ads: Was Klicks 2026 wirklich kosten
Der Klickpreis ist die am häufigsten falsch verstandene Zahl im Onlinemarketing. Wer nur auf ihn schaut, zahlt am Ende mehr pro Kunde als der Wettbewerber mit dem teureren Klick.
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Zwischen 1.000 und 20.000 Follower, hohe Nähe zum Publikum, moderate Preise. Für lokale Betriebe und Nischenprodukte ist das der wirtschaftlich vernünftigere Weg.

Der Begriff Micro-Influencer beschreibt Kanäle mit etwa 1.000 bis 20.000 Followern. Diese Größenordnung wird von Werbetreibenden regelmäßig übersehen, weil die absoluten Zahlen unspektakulär aussehen.
Die Interaktionsrate fällt mit wachsender Reichweite systematisch. Beobachtbar ist dieses Muster über alle Plattformen hinweg.
| Followerzahl | Typische Interaktionsrate |
|---|---|
| 1.000 bis 5.000 | 5 bis 10 % |
| 5.000 bis 20.000 | 3 bis 6 % |
| 20.000 bis 100.000 | 1,5 bis 3 % |
| 100.000 bis 1 Mio. | 0,8 bis 2 % |
| über 1 Mio. | 0,5 bis 1,5 % |
Ein Kanal mit 5.000 Followern und 7 Prozent Interaktion erzeugt 350 Reaktionen. Ein Kanal mit 200.000 Followern und 1 Prozent erzeugt 2.000, kostet aber häufig das Vierzigfache.
Bei kleinen Kanälen besteht eine tatsächliche Beziehung. Kommentare werden beantwortet, Nachrichten gelesen, Empfehlungen als persönlicher Rat verstanden. Bei großen Kanälen ist die Kommunikation einseitig, und eine bezahlte Empfehlung wird als das erkannt, was sie ist.
Punkt drei liefert die besten Ergebnisse und wird fast nie genutzt.
Der Aufwand steigt linear mit der Zahl der Partner. Zehn Kooperationen bedeuten zehn Gespräche, zehn Verträge, zehn Materiallieferungen, zehn Abnahmen. Planen Sie zwei bis drei Stunden je Kooperation.
Was den Aufwand senkt:
Geben Sie vor: die Kennzeichnung, die drei Kernaussagen, was auf keinen Fall gesagt werden darf, den Zeitraum.
Geben Sie nicht vor: Wortlaut, Bildstil, Tonfall. Genau dafür bezahlen Sie. Ein Beitrag, der klingt wie Ihre Pressemitteilung, hat den Vorteil der Glaubwürdigkeit verloren und ist dann teurer als eine normale Anzeige.
Auch eine Sachleistung ist eine Gegenleistung. Sie ist beim Empfänger steuerpflichtig und löst die Kennzeichnungspflicht aus. Weisen Sie im Briefing darauf hin, im eigenen Interesse: Eine fehlende Kennzeichnung fällt auf Sie zurück.
Bei Sachleistungen über 35 Euro netto pro Person und Jahr ist der Betriebsausgabenabzug eingeschränkt, und es kann eine pauschale Besteuerung in Betracht kommen. Klären Sie das einmal mit der Steuerberatung und halten Sie sich danach an die Regel.
Ab etwa 1.000, wenn das Publikum eng zur Zielgruppe passt. Bei lokalen Betrieben können auch 500 Follower im richtigen Ort mehr wert sein als 50.000 verstreute.
Nicht immer. Bei kleinen Kanälen ist Sachleistung üblich und akzeptiert, etwa eine kostenlose Behandlung oder ein Produkt. Steuerlich und kennzeichnungsrechtlich ist das trotzdem eine Gegenleistung.
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