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Google Ads: Was Klicks 2026 wirklich kosten
Der Klickpreis ist die am häufigsten falsch verstandene Zahl im Onlinemarketing. Wer nur auf ihn schaut, zahlt am Ende mehr pro Kunde als der Wettbewerber mit dem teureren Klick.
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Gekaufte Adressen sind in Deutschland rechtswidrig und wirtschaftlich wertlos. Der langsame Weg über eigene Anmeldungen ist der einzige, der trägt.

Der Wunsch, schnell an einen großen Verteiler zu kommen, ist verständlich und führt regelmäßig zu zwei Fehlern: gekauften Adressen und stillschweigend übernommenen Kontakten. Beides ist rechtlich unzulässig und praktisch wertlos.
Werbliche E-Mail an Personen setzt eine vorherige ausdrückliche Einwilligung voraus. Die Einwilligung muss protokolliert sein, mit Zeitpunkt, Text und Nachweis der Bestätigung.
Es gibt eine enge Ausnahme für Bestandskunden: Wer bei Ihnen gekauft hat, darf zu ähnlichen eigenen Waren beworben werden, wenn beim Erheben der Adresse und in jeder Nachricht auf das Widerspruchsrecht hingewiesen wurde. Diese Ausnahme ist eng und deckt keine fremden Angebote.
Nach der Anmeldung erhält die Person eine Nachricht mit einem Bestätigungslink. Erst der Klick macht sie zum Empfänger. Ohne dieses Verfahren können Sie im Streitfall nicht beweisen, dass die Anmeldung von der Person selbst stammt.
Speichern Sie je Anmeldung: Zeitstempel, IP-Adresse, angezeigten Einwilligungstext, Zeitstempel der Bestätigung. Diese vier Angaben sind der gesamte Nachweis.
Ein Newsletter allein ist kein Anreiz. Die Frage der Besucherin lautet: Was bekomme ich?
| Anreiz | Anmeldequote | Qualität der Adressen |
|---|---|---|
| Rabattgutschein | 4 bis 9 % | niedrig, oft Einmalkäufer |
| Checkliste oder Vorlage | 3 bis 7 % | hoch, thematisch passend |
| Preisliste oder Kalkulator | 5 bis 12 % | sehr hoch bei Dienstleistung |
| Musterversand | 2 bis 5 % | sehr hoch |
| Reine Newsletteranmeldung | 0,2 bis 0,8 % | mittel |
| Gewinnspiel | 10 bis 25 % | sehr niedrig |
Die letzte Zeile ist die Falle. Gewinnspiele füllen Listen schnell mit Menschen, die nur den Preis wollten. Diese Adressen öffnen nicht, klicken nicht und ziehen die Zustellbarkeit nach unten.
Punkt vier und fünf kosten nichts und werden fast immer vergessen.
Ein mittelständischer Betrieb mit 2.000 Websitebesuchen im Monat und einer Anmeldequote von 3 Prozent gewinnt 60 Adressen monatlich, abzüglich Abmeldungen etwa 50. Nach einem Jahr sind das 600, nach zwei Jahren 1.200.
Das klingt langsam und ist der Grund, warum man heute anfängt und nicht dann, wenn man die Liste braucht.
Nur wenn die Person dem Newsletter ausdrücklich zugestimmt hat. Die Übergabe einer Visitenkarte ist eine Kontaktaufnahme, keine Werbeeinwilligung.
Bei einem Auftragswert über 2.000 Euro rechnen sich schon 300 aktive Adressen. Im Handel liegt die Schwelle eher bei 3.000.
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