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Google Ads: Was Klicks 2026 wirklich kosten
Der Klickpreis ist die am häufigsten falsch verstandene Zahl im Onlinemarketing. Wer nur auf ihn schaut, zahlt am Ende mehr pro Kunde als der Wettbewerber mit dem teureren Klick.
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Eine Zahl zwischen 1 und 10, die entscheidet, ob Sie das Doppelte oder die Hälfte zahlen. Was sie wirklich misst und welche drei Hebel sie tatsächlich bewegen.

Der Qualitätsfaktor ist eine Schulnote für die Passung zwischen Suchanfrage, Anzeige und Zielseite. Er wird je Suchbegriff auf einer Skala von 1 bis 10 ausgewiesen und beeinflusst sowohl die Position als auch den tatsächlich gezahlten Klickpreis.
Drei Bestandteile werden getrennt als unterdurchschnittlich, durchschnittlich oder überdurchschnittlich bewertet.
| Bestandteil | Gewicht | Was ihn bewegt |
|---|---|---|
| Erwartete Klickrate | hoch | Anzeigentext, Relevanz, Position in der Vergangenheit |
| Anzeigenrelevanz | mittel | Übereinstimmung von Suchbegriff und Anzeigentext |
| Nutzererfahrung Zielseite | mittel | Inhalt, Ladezeit, mobile Bedienbarkeit, Vertrauen |
Die Bewertungen sind relativ. Sie werden gegen andere Werbetreibende für denselben Suchbegriff verglichen, nicht gegen einen festen Maßstab. In einem Umfeld mit sehr guten Wettbewerbern kann eine solide Anzeige unterdurchschnittlich sein.
Der Zusammenhang zwischen Qualitätsfaktor und gezahltem Preis ist ungefähr linear invers. Ein Konto mit durchschnittlich 8 zahlt für dieselbe Position spürbar weniger als eines mit 5. In der Praxis liegt der Unterschied zwischen einer 4 und einer 8 häufig bei 40 bis 60 Prozent des Klickpreises.
Am schnellsten wirkt die Zielseite, weil hier die meisten Konten die größte Lücke haben. Wer auf „badsanierung barrierefrei" bietet und auf die allgemeine Leistungsseite oder gar die Startseite führt, bekommt zuverlässig eine unterdurchschnittliche Bewertung.
Prüfen Sie drei Dinge:
Anzeigenrelevanz ist der am leichtesten zu behebende Mangel. Nehmen Sie den Suchbegriff wörtlich in die erste Überschrift auf. Das klingt banal und wirkt sofort. Bei responsiven Anzeigen können Sie eine Überschrift anpinnen, wenn Sie sicherstellen wollen, dass der Begriff immer erscheint.
Vorsicht: Zu viel Anpinnen nimmt dem System die Möglichkeit zu kombinieren und drückt am Ende die Klickrate. Pinnen Sie höchstens eine Überschriftenposition und eine Beschreibungsposition.
Dieser Bestandteil ist träge und wichtig zugleich. Er beruht auf der Vergangenheit und lässt sich nur über bessere Anzeigen verändern. Was messbar hilft:
Bei Begriffen mit weniger als 50 Impressionen im Monat ist die Zahl statistisches Rauschen. Bei Markenbegriffen liegt sie ohnehin fast immer bei 9 oder 10. Und bei Begriffen, die zwar hübsche Bewertungen, aber keine Abschlüsse bringen, ist das Problem nicht die Qualität, sondern die Auswahl.
Behandeln Sie die Zahl als Diagnosewerkzeug. Sie sagt Ihnen, wo eine Struktur nicht zusammenpasst. Sie sagt Ihnen nicht, ob ein Suchbegriff Geld verdient.
Unter 5 lohnt sich die Arbeit fast immer, unter 3 ist der Begriff meist im falschen Konto. Werte von 7 und mehr weiter zu steigern kostet mehr, als es bringt.
Er wird nur bei Suchkampagnen ausgewiesen. Ähnliche Bewertungen wirken jedoch auch in anderen Kampagnentypen, dort ohne sichtbare Zahl.
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