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Google Ads: Was Klicks 2026 wirklich kosten
Der Klickpreis ist die am häufigsten falsch verstandene Zahl im Onlinemarketing. Wer nur auf ihn schaut, zahlt am Ende mehr pro Kunde als der Wettbewerber mit dem teureren Klick.
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Je nach Zielgruppe blockiert jeder Fünfte bis jeder Zweite Ihre Anzeigen. Interessant ist nicht die Zahl, sondern wer genau darin fehlt.

Werbeblocker sind kein Randphänomen. Je nach Erhebung, Gerät und Zielgruppe liegt die Nutzung im deutschsprachigen Raum zwischen 20 und 45 Prozent. Für die Planung ist die Durchschnittszahl allerdings weitgehend unbrauchbar.
Die Verteilung ist stark ungleich.
| Zielgruppe | Geschätzte Blockerquote |
|---|---|
| Entwickler, IT-Fachkräfte | 50 bis 75 % |
| Männer 18 bis 34 | 40 bis 55 % |
| Studierende | 40 bis 55 % |
| Berufstätige 35 bis 54 | 25 bis 35 % |
| Über 60 | 10 bis 20 % |
| Mobile Nutzung insgesamt | 10 bis 20 % |
Für ein Softwareunternehmen, das Entwickler erreichen will, bedeutet das: Über die Hälfte der Zielgruppe ist über Displaywerbung nicht erreichbar. Für einen Anbieter von Treppenliften ist das Thema fast irrelevant.
Blocker arbeiten mit Filterlisten, die bekannte Werbeauslieferung erkennen. Betroffen sind vor allem Display, Vermarkter-Skripte und Messwerkzeuge.
Weitgehend unberührt bleiben:
Blocker treffen neben Anzeigen auch Messwerkzeuge. Das bedeutet: Ihre Statistik unterzählt systematisch, und zwar genau die Gruppen, die am ehesten blockieren.
Praktisch beobachtet man Lücken von 15 bis 30 Prozent zwischen serverseitig gemessenen Aufrufen und den Zahlen eines browserbasierten Werkzeugs. Wer nur letzteres nutzt, hält technisch versierte Zielgruppen für kleiner, als sie sind, und steuert das Budget in die falsche Richtung.
Es gibt technische Wege, Blocker zu umgehen, etwa über Auslieferung von der eigenen Domain. Das funktioniert eine Weile und hat drei Nachteile: Es verstößt möglicherweise gegen die Nutzungsbedingungen von Plattformen, es wird technisch fortlaufend nachgebessert werden müssen, und es richtet sich gegen eine bewusste Entscheidung von Menschen, die Sie als Kundschaft gewinnen wollen.
Die wirtschaftlich bessere Antwort ist, Kanäle zu wählen, in denen Ihre Zielgruppe Werbung akzeptiert, weil sie das Medium finanziert.
Technisch teilweise, rechtlich und wirtschaftlich ist es eine schlechte Idee. Wer Blocker umgeht, provoziert Ablehnung genau bei der Zielgruppe, die sich bewusst entschieden hat.
Nein, eine blockierte Anzeige wird nicht geladen und nicht berechnet. Der Verlust liegt in der fehlenden Reichweite, nicht in verbranntem Budget.
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