
Zukunft der Werbung
Künstliche Intelligenz in der Werbung
Die Werkzeuge sind da, die Produktionskosten fallen, die Qualitätsansprüche steigen. Was sich tatsächlich ändert und was nur behauptet wird.
Zukunft der Werbung
Die Wiedererkennung über Website-Grenzen hinweg funktioniert immer schlechter. Was bleibt, ist eine Rückkehr zu Methoden, die vor zwanzig Jahren üblich waren.

Die Wiedererkennung von Personen über verschiedene Websites hinweg beruhte auf Merkmalen, die von Dritten gesetzt wurden. Browserhersteller beschränken diese Merkmale zunehmend, und rechtlich setzen sie eine Einwilligung voraus.
| Funktion | Status |
|---|---|
| Wiedererkennung auf der eigenen Seite | funktioniert weiter |
| Wiedererkennung über fremde Seiten | stark eingeschränkt |
| Zielgruppen aus fremden Datenquellen | eingeschränkt und rechtlich heikel |
| Frequenzbegrenzung über Anbieter hinweg | eingeschränkt |
| Zurechnung über mehrere Kanäle | deutlich ungenauer |
| Wiederansprache | funktioniert, mit kleinerer Reichweite |
Die vorletzte Zeile ist die folgenreichste: Die Zurechnung von Abschlüssen zu Kanälen wird ungenauer, und damit die Grundlage vieler Budgetentscheidungen.
Punkt sechs ist die einfachste und wird am seltensten umgesetzt.
Der wichtigste Bestand ist der eigene. Konkret bedeutet das:
Der letzte Punkt wird häufig vergessen: Eine Newsletter-Einwilligung deckt das Hochladen der Adresse zu einer Werbeplattform nicht automatisch ab.
Werbung passend zum Inhalt statt zur Person hat drei Vorteile: keine Einwilligung nötig, keine Datenschutzrisiken, und in vielen Kategorien vergleichbare Wirkung.
Eine Anzeige für Dachsanierung neben einem Beitrag über Sturmschäden erreicht Menschen in der richtigen gedanklichen Situation. Das ist häufig treffsicherer als eine demografische Zielgruppe.
Bauen Sie eigene Daten auf, messen Sie mit mehreren Methoden gleichzeitig und gewöhnen Sie sich daran, dass Zurechnung eine Schätzung ist. Wer weiterhin Genauigkeit erwartet, die es nicht mehr gibt, trifft Entscheidungen auf falscher Grundlage.
Nein, aber ungenauer. Wiedererkennung innerhalb einer Website funktioniert weiter, über Website-Grenzen hinweg immer schlechter.
Eigene Kundenlisten, Umfeldbezug, Kontextsteuerung und statistische Verfahren, die ohne Einzelpersonen auskommen.
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